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Zentral-HUB – mit Ruhe viel bewegen

7. Juli 2025
OSL-Partner Spedition Vogtland besuchte den Nachtumschlag am Zentral-HUB

Richtung Westen, und dann immer geradeaus: Werdau, Standort unseres Partners Spedition Vogtland, und das OSL-Zentral-HUB (ZUB) in Schlitz liegen fast auf dem gleichen Breitengrad, sind aber 250 Kilometer voneinander entfernt. Das siebenköpfige Vogtland-Team mit Geschäftsführer Jörg Neef war neugierig und machte sich trotzdem auf den Weg. Es wollte zum Beispiel wissen, wie die Arbeitsabläufe getaktet sind, wenn rund 200 LKW aus allen Himmelsrichtungen am ZUB eintreffen. Lässt sich der Warenumschlag überhaupt strukturieren, oder geht die Struktur im Hochbetrieb verloren?

Nach der Führung durchs ZUB bei Nacht waren die drei gewerblichen und vier kaufmännischen „Vogtländer“ schwer beeindruckt: Beim Warenumschlag ist es wuselig, geschäftig, alles ist in Bewegung – und dennoch wirken die Mitarbeitenden entspannt, eine konzentrierte Ruhe ist spürbar. Jeder Handgriff sitzt, die Sendungen gelangen unversehrt vom einen LKW in den anderen, auch die Unfallquote des ZUB-Personals liegt deutlich unter dem Durchschnitt.

Damian Voß, Betriebsstättenleiter am ZUB, erklärt das so: „Wir haben eine klare Aufgabenverteilung, das Team ist eingespielt und erfahren, und für Rückfragen ist immer ein Koordinator in Rufweite. Und nicht zuletzt mögen die Mitarbeitenden das, was sie tun.“ So ließen es sich zwei HUB-Fahrer auch nicht nehmen, mit aufs Gruppenfoto zu kommen.

Sollten OSL-Partner dennoch mal etwas an einer ZUB-Sendung zu beanstanden haben, ist der Umgang mit diesen „Qualitätsanzeigen“ klar definiert: Der Koordinator, der die entsprechende Nachtschicht geleitet hat, spricht mit dem jeweiligen Mitarbeitenden, jeder Vorfall wird dokumentiert, und mindestens einmal pro Halbjahr werden alle Fälle in einer Schulung aufgearbeitet.

Das Fazit der Vogtland-Gruppe: Um die Prozesse komplett zu verstehen und tiefer ins System des Zentral-HUBs einzutauchen, reicht ein Besuch nicht aus. Aber den Respekt für ihre Arbeit haben die ZUB-Mitarbeitenden jetzt schon sicher.