Auslastung erhöhen, Kraftstoffverbrauch senken – das gelingt mit Lang-LKWs. Auch unsere Systempartner setzen sie zunehmend ein. Gerade hat LSU Schäberle – OSL-Partner seit 1995 – seine Fahrzeugflotte um einen Lang-LKW Typ-2 erweitert. Seit Anfang November wird die Kombination aus Auflieger plus 7,82-Meter-Wechselbrücke im Hauptlauf zum OSL-HUB eingesetzt.
Die längere Wechselbrücke bietet über 50 Prozent mehr nutzbares Ladevolumen als eine konventionelle Sattelzugmaschine mit Auflieger, ohne dass dadurch proportional mehr Energie benötigt wird. Das bedeutet weniger Fahrten bei gleicher oder höherer Sendungsmenge, geringere CO₂-Emissionen und eine entlastete Infrastruktur. Die Vorteile im Überblick:
- Mehr Laderaum – die Kombination bietet zusätzliche Palettenstellplätze und optimiert die Auslastung vor allem bei volumenstarken Sendungen.
- Verbesserte Kraftstoffeffizienz – dank des größeren Volumens sinkt der Verbrauch pro Lademeter, das spart Ressourcen, Kosten und senkt Emissionen.
- Stärkere „Netzperformance“ – auf den festgelegten Linienverkehren zum HUB lassen sich Sendungsströme bündeln, das wirkt sich positiv auf Laufzeiten und Planbarkeit aus.
Die Spedition Heinrich Gustke, OSL-Partner seit 2019, war schon an den ersten Feldversuchen mit Lang-LKW beteiligt. Seitdem gehört ein Lang-LKW Typ-2 zur Flotte. Künftig könnte dieser auch emissionsfrei fahren: Das Unternehmen hat gerade einen Praxistest mit dem Lang-LKW und einer vollelektrischen Sattelzugmaschine auf der Strecke Rostock – Stapelfeld – Rostock durchgeführt. Verbrauch, Reichweite und Ladeperformance haben überzeugt, die Spedition will in Kürze eine E-Zugmaschine eActros 600 von Mercedes-Benz dauerhaft in die Flotte aufnehmen.
Ans Zentral-HUB kommen aktuell vier OSL-Partner mit einem Lang-LKW: Güttler Logistik, IGS Schreiner, LSU Schäberle und Rüdinger Spedition.
