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Ladeinfrastruktur am Zentral-HUB

29. April 2026
Am Zentral-HUB in Schlitz will das Stückgutnetz ONLINE Systemlogistik eine kompexe Ladeninfarstruktur für E-LKW aufbauen.

Zurzeit fahren 101 Partner jede Nacht unser Zentral-HUB (ZUB) an, die meisten davon noch mit Diesel-LKW. Doch Engpässe bei Öl und Gas machen einen Umstieg auf alternative Antriebe attraktiv, auch, um die Klimavorgaben zu erreichen.

Blicken wir nun in die Zukunft. Stellen wir uns vor, alle 101 LKW würden im Hauptlauf zum ZUB elektrisch fahren. Was müsste eine E-Ladeinfrastruktur an unserem Zentral-HUB dann leisten?

Eine Rechenaufgabe. Je nach Fabrikat, Bauart, Strecke und Witterung kann ein E-LKW etwa bis zu 500 Kilometer zurücklegen, ohne aufladen zu müssen. Das würde bedeuten, dass alle OSL-Partner in ca. 220 Kilometer Entfernung problemlos hin- und zurückfahren können, ohne am ZUB Strom zu tanken. Selbst E-LKW, die eine weitere Anfahrt zum Zentral-HUB haben, müssten dort nicht unbedingt voll aufgeladen werden – etwas nachzuladen würde ausreichen. Wenn wir dies alles berücksichtigen, benötigen wir für die Aufladung der Partner-LKW am ZUB einen Ladepark mit 22 Ladepunkten.

Bereits jetzt haben wir uns dafür 1 Megawatt Anschlussleistung exklusiv gesichert. Zur Veranschaulichung: Damit können pro Tag 48 LKW voll- bzw. entsprechend mehr LKW teilgeladen werden.

Um alle E-LKW am ZUB so mit Strom zu versorgen, dass sie sicher ihr nächstes Ziel erreichen, wird der jeweilige Tagesbedarf festgestellt und die Aufladung über eine sehr flexible Software gesteuert.

Noch ist das Zukunftsmusik. Doch nach aktueller Planung soll diese Ladeinfrastruktur am Zentral-HUB unseres Stückgutnetzes bereits 2028 Wirklichkeit sein. Für die Übergangszeit können aus dem Süden kommende OSL-Partner ihre E-LKW an der A7 am Autohof Fulda Nord aufladen; OSL-Partner aus dem Norden nutzen dafür den Autohof Niederaula. Beide E-Charger sind jeweils rund 16 Kilometer vom Zentral-HUB in Schlitz entfernt.